Präventionsprojekt Dunkelfeld
 Universitätsmedizin Leipzig

Sexuelle Präferenz

Menschen unterscheiden sich voneinander hinsichtlich ihrer sexuellen Wünsche und Vorlieben. Wissenschaftlich werden diese Vorlieben als sexuelle Präferenz bezeichnet. Dabei wird differenziert:

  1. welches Geschlecht (männlich, weiblich oder männlich und weiblich) ein begehrter Sexualpartner haben soll,
  2. welches körperliche Entwicklungsstadium (kindlich, jugendlich, erwachsen) der begehrte Sexualpartner haben soll und
  3. wie mit dem begehrten Sexualpartner idealerweise Sexualität gelebt werden soll, das heisst welche sexuellen Praktiken als besonders erregend erlebt werden.

Die sexuelle Präferenz entwickelt sich vermutlich unter Einfluss der Geschlechtshormone und weiterer biopsychosozialer Faktoren im Laufe der Pubertät. Menschen entscheiden sich nicht bewusst für oder gegen eine sexuelle Präferenz. Diese ist vielmehr ein Entwicklungsprozess, der sich für das Individuum in einem schrittweisen Erkennen und Wahrnehmen dessen zeigt, was als sexuell ansprechend/erregend empfunden wird. Der Verlauf dieser Entwicklung ist dabei wissenschaftlich noch weitgehend ungeklärt.

 
Letzte Änderung: 09.01.2017, 10:02 Uhr
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