Präventionsprojekt Dunkelfeld
 Universitätsmedizin Leipzig

Kontaktaufnahme

Vor der Aufnahme in die Therapie steht ein mehrschrittiges Beratungs- und Diagnostikverfahren. Unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht können Fragen der Betroffenen geklärt und gleichzeitig diagnostisch wichtige Informationen erhoben werden.

Eine Teilnahme an der Therapie setzt voraus, dass die folgenden Schritte des Verfahrens durchlaufen werden:

  • Telefoninterview - Die Betroffenen haben die Möglichkeit, telefonisch Kontakt zu uns aufzunehmen und somit schon einmal die ersten Fragen zu klären. Dadurch können wir uns ein besseres Bild Ihrer Situation machen und eine erste Einschätzung abgeben, ob die grundlegenden Voraussetzungen für eine Therapieteilnahme erfüllt werden. Weiterhin haben Sie natürlich die Möglichkeit, sich persönlich in unserem Institut zu melden oder eine E-Mail zu schreiben.
  • Das klinisches Interview - Im Anschluss an das Telefoninterview wird zeitnah ein Termin für ein ausführliches persönliches Gespräch mit unseren Projekttherapeutinnen vereinbart. Ziel dieses Gesprächs ist die Exploration der Sexualpräferenz sowie eine diagnostische Zuordnung mit Blick auf die sexuelle Neigung und den Umgang mit sexuell erregenden Darstellungen von Kindern.
  • Erhebungsbögen - Die Erstvorstellung in unserer Ambulanz beinhaltet außerdem eine weiterführende Diagnostik in Form von Erhebungsbögen. Diese sind von den Betroffenen eigenhändig auszufüllen. Die Inhalte der Erhebungsbögen dienen der genaueren sexualmedizinischen Diagnostik, selbstverständlich ebenfalls unter Einhaltung der Schweigepflicht.
  • Aufnahme in das Therapieprogramm - Den Abschluss bildet die Entscheidung darüber, ob das Therapieprogramm für den jeweiligen Interessenten geeignet ist. In einer Therapeutensitzung werden die erhobenen Daten diesbezüglich ausgewertet und der Interessent daraufhin benachrichtigt.
  • Psychoedukation - Vorbereitend auf die Therapiegruppe ist eine so genannte Psychoedukationsgruppe vorgesehen, welche unter anderem der Überbrückung der unter Umständen langen Wartezeit dient und eine erste Vorbereitung auf die Therapiegruppe darstellen soll. Diese Psychoedukationsgruppe stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Therapie dar.
 
Letzte Änderung: 09.01.2017, 11:17 Uhr
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